FAO, WFP and IFAD: Achieving Zero Hunger

The critical role of investments in social protection and agriculture

Die Welt blickt nach Addis Abeba: Vom 13. bis 16. Juli 2015 findet dort die 3. Internationale Konferenz für Entwicklungsfinanzierung (Third International Conference on Financing for Development) statt.

 

Im Vorfeld haben die FAO, der IFAD (International Fund for Agriculture) und das WFP (World Food Programme) einen Bericht veröffentlicht mit Kalkulationen über notwendige Investitionen, um die Zero Hunger Challenge zu bewältigen. Um bis 2030 den weltweiten Hunger und die Mangelernährung effektiv zu bekämpfen, kann nicht auf dem bestehenden Level weitergearbeitet werden. Es bedarf gezielter, nachhaltiger Investitionen. Notwendig sind dazu jährlich 267 Milliarden US$ bis 2030. Zusammengerechnet entspricht dies dem BIP von Berlin und Rom.

 

Dazu ein Kommentar von Oxfam:

"Wenn Regierungen weiter machen so wie bisher, werden im Jahr 2030 noch 650 Millionen Menschen unter Hunger leiden. Jedes untätige Jahr erhöht die Kosten und verlängert das Leid von Hunderten von Millionen Menschen. Die Bundesregierung muss bei der "Financing for Development" Konferenz in Addis Abeba sicherstellen, dass der Schwerpunkt auf den dringend erforderlichen öffentlichen Investitionen gelegt wird, um die Lebenssituation der Ärmsten zu verbessern. Das Ansinnen vom BMZ, einen stärkeren Fokus auf private Investitionen zu legen, ist sehr besorgniserregend. Private Investitionen führen häufig nicht zu guten Ergebnissen."

 

Die vollständige Studie Achieving Zero Hunger als PDF (bitte einen Moment Geduld, bis die Datei geladen ist) oder hier.

 

 

IWE Berlin, 14.07.2015

 

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