Urbanes Zentrum Köln

Ernährungsdemokratie jetzt! Erster Kongress zur Vernetzung der Ernährungsräte

10.-12. November 2017 in der Alten Lohnhalle, Essen

 

Quelle: Taste of Heimat e.V.

Aus der Ankündigung:

"Die bestehenden Ernährungssysteme sind kein Naturgesetz – wir können sie  ändern! In lokalen Ernährungsräten oder ähnlichen Initiativen können wir mitbestimmen, wie unser Essen produziert, verteilt und verwertet wird, und wir können auch die Ernährungspolitik aktiv beeinflussen.

 

Die ersten beiden Ernährungsräte im deutschsprachigen Raum sind 2016 in Köln und Berlin entstanden. In vielen weiteren Städten und Regionen im deutschsprachigen Raum gibt es Pläne für ähnliche Initiativen. Wir wollen uns gegenseitig inspirieren und voneinander lernen.

 

Als Auftakt für ein dauerhaft tragfähiges Lern- und Aktionsnetzwerk soll das Wochenende uns dabei unterstützen, selbständig Ernährungsräte zu gründen und weiter zu entwickeln. Lasst uns jetzt gemeinsam beginnen mit dem nötigen Wandel – denn Ernährungsdemokratie geht uns alle an!"

 

Das komplette Programm findet ihr demnächst hier, wer sich jetzt schon anmelden möchte, schreibt an anmeldung@tasteofheimat.de

 

Am 7. März 2016 wurde der Ernährungsrat für Köln und Umgebung offiziell gegründet. Dazu trafen Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Verein Taste of Heimat e. V. zusammen, um nach einjähriger Vorbereitungszeit die Grundsätze und Ziele des Ernährungsrates vorzustellen. 

 

Der Ernährungsrat ist ein beratendes Gremium, das eng mit der Kölner Stadtverwaltung zusammenarbeitet. In Ausschüssen zu verschiedenen stadtrelevanten Ernährungsthemen erarbeiten ExpertInnen und engagierte BürgerInnen Programme und Projekte, die eine gesunde und nachhaltige Ernährung ermöglichen sollen. Der Ernährungsrat hat folgende Ziele vereinbart:

  • Erarbeitung einer Ernährungsstrategie für die Stadt Köln und ihr Umland.
  • Entwicklung verbindlicher und messbarer Ziele, um die Umsetzung dieser Ernährungsstrategie voranzutreiben (z.B. Anzahl sowie Gesamtfläche der Schul- und Gemeinschaftsgärten, Anteil regionaler Produkte in Großküchen, etc.).
  • Stärkung regionaler Lebensmittelkreisläufe durch die „Ernährungs- und Agrarwende“.Aufklärung und Sensibilisierung der Kölner Bürgerinnen und Bürger jeden Alters.
  • Vernetzung relevanter Akteure zum regelmäßigen Austausch.

 

Bereits seit Mitte 2015 tagen themenspezifische Ausschüssen – Arbeitsgruppen, die sich in regelmäßigen Abständen treffen, um  inhaltlich folgende Themen zu diskutieren und entsprechende Projekte anzustoßen:

  • Veranstaltungen zum Thema regionale, nachhaltige Ernährung
  • Regionale Direktvermarktung
  • Ernährungsbildung und Schulverpflegung
  • Urbane Landwirtschaft/Essbare Stadt

 

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Mehr im Positionspapier des IWE 7/2014

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