Zurückliegende Veranstaltungen

Webinar on Global Food Systems

Lecture and discussion of the study by WWF

 

The Global Food System - An Analysis (January 2016) is a 156 pages strong study by Eva Gladek and colleagues on the current structure of the food system that lies at the center of a nexus of global problems, stretching from poverty to environmental degradation.

 

The study is focussing on four main challenges that need to be addressed simultaneously in order to transition to a sustainable and resilient food system: (1) Adaptive and Resilient Food System, (1) Nutritious Food For All, (3) Remaining Within Planetary Boundaries, (4) Supporting Livelihoods and Wellbeing.

 

From the summary: "Making food policy decisions for the global food system requires stronger and more cooperative international governance. Many impacts in the food system today can be traced back to a structural limitation of governance and enforcement."

 

The webinar will be given by Eva Gladek and colleagues at Metabolic, a company specialized in systems analysis, that prepared the study. The webinar will feature a brief presentation of the main findings of the study, plus an opportunity for questions and discussion with the study authors. The same webinar is offered on 2 dates at different time slots to maximize the chances for people on different time zones to participate: 

  • Tue 26 April from 09.00-10.30 CET
  • Fri 29 April from  16.00-17.30 CET

If you want to attend the webinar go to the WWF’s webex platform and enter the Meeting number: 709 974 800 and the Meeting password: Foodsystem1.

 

IWE Berlin, 22.04.2016

 

Gründung des Ernährungsrates Berlin

Programm der Gründungsveranstaltung

 

Übermorgen, am Freitag, 22.04. findet im Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin Moabit die offizielle Gründung des Ernährungsrates Berlin für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region statt. 

 

Es wird über Gegenwart und Zukunft von Ernährung und Landwirtschaft in der Region diskutiert, der SprecherInnenkreis wird gewählt und die werden Zielvorstellungen vorgestellt.

 

Zu Gast sein werden u. a. Michael Wimmer (Fördergemeinschaft ökologischer Landbau und Aktionsbündnis Agrarwende), Anja Hradetzky (Milchbäuerin) und Sabine Werth  (Berliner Tafel). 

 

 

IWE Berlin, 20.04.2016

 

Der Tag des offenen Hofes

Am Pfingstwochenende landwirtschaftliche Betriebe ansehen

 

Am Tag des offenen Hofes - veranstaltet vom Deutschen Bauernverband, dem Bund der deutschen Landjugend und dem Deutschen Landfrauenverband - bietet sich die Möglichkeit rund 800 landwirtschaftliche Betriebe anzusehen. 

 

Das zentrale Wochenende findet 2016 am Wochenende nach Pfingsten am 21. und 22. Mai statt. Über die Hälfte der teilnehmenden Höfe werden an diesem Wochenende zum Tag des offenen Hofes einladen.

 

Die LandwirtInnen bietet einen umfangreiches Programm von Hofbesichtigung, über die Ausstellung von Landmaschinen, Angebote für Kinder, Speisen & Getränke, Kuchenbasar, Ponyreiten und Streichelzoo, Stallführungen sowie Ausbildungsberatung.

 

IWE Berlin, 08.04.2016

 

Entwicklungszusammenarbeit: Der Reichtum Afrikas

Vortragsreise von Joseph Ngugi Mutura

 

Afrika ist ein unglaublich reicher Kontinent. Die eigenen Ressourcen müssen nur erkannt und nachhaltig genutzt werden - dies ist das Credo des Kenianers Joseph Ngugi Mutura, des langjährigen Kooperationspartners der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung. Er gründete 1993 die Kleinbäuerinnenorganisation SACDEP, die auf Selbsthilfegruppen und Ausbildung im organischen Landbau setzt. Heute hat SACDEP über 500.000 Menschen direkt und indirekt erreicht. Sie sind ernährungssicher und ernährungssouverän und bauen lokale Wirtschaftskreisläufe nach sozialen und ökologischen Grundsätzen auf.

 

Doch da hört es nicht auf – SACDEP baut dieses Erfolgsmodell weiter aus: Zum Beispiel beim Aufbau eines Colleges für kleinbäuerlichen organischen Landbau oder mit der Gründung eines Trusts, der in Zukunft ökologische Landwirtschaft mit Naturschutz und der Sicherung von Gemeindeland zusammenbringen soll.

 

Von diesem Erfolgsmodell berichtet Joseph Ngugi Mutura und zeigt, dass Entwicklungszusammenarbeit positive, grundlegende Veränderung auf dem Weg zu Gemeinwohlökonomie erzielen kann.

 

18.04. in Freiburg
19.04. in Stuttgart
20.04. in München
21.04. in Bochum
25.04. in Frankfurt
26.04. in Berlin
27.04. in Hamburg

 

 

IWE Berlin, 06.04.2016

 

Thought For Food: Kick-off Workshop in Berlin

Gemeinsam mit NAHhaft e. V. ein Grassroots-Thinktank gründen

 

NAHhaft e. V., eine gemeinnützige Organisation für zukunftsfähige Ernährungsstrategien in Städten, lädt ein, am 04. Mai in einem Kick-off Workshop bei der Gründung des Grassroots-Thinktanks Thought for Food mitzuwirken.  

 

Partizipatorisch und inklusiv stellt der Thinktank eine Plattform zur inter- und transdisziplinären Vernetzung junger WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen im Bereich nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssysteme dar und fördert den (wissenschaftlichen) Austausch und Transfer. Der Thinktank bietet die Möglichkeit, beispielsweise durch Policy Paper, kreative Veranstaltungsformate und mediale Beiträge, die gesellschaftspolitische Debatte mitzugestalten. Beginnend mit dem Kick-off-Workshop und bei den darauf folgenden, regelmäßigen Veranstaltungen kann man sich aktiv beim Aufbau des Thinktanks einbringenund sich u. a. folgenden Fragen widmen:  

 

Welchen Einfluss hat die Lebensmittelproduktion auf Klima, Biodiversität und Ökosystemleistungen? Wie wirkt sich eine nicht nachhaltige Ernährung auf Gesundheit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen sozialen Schichten aus? Wie können Lieferketten von Lebensmitteln transparenter gestaltet und unfaire Arbeitsbedingungen verbessert werden? Welche politischen Instrumente begünstigen eine nachhaltige Ernährungswende?

 

Um Anmeldung wird bis zum 15. April gebeten. Mehr Infos hier.

 

IWE Berlin, 05.04.2016

 

Gartenlust. Vom Frühling zum Sommerbeginn

Veranstaltungshinweis: Literarisch-musikalisches Gartenprogramm bei Berlin

 

Für die spontanen LiebhaberInnen des Gartens und der klassischen Musik findet sich morgen Abend eine Gelegenheit in der Reihe Kultur an der B105, um den Frühling einzuläuten:

 

”Gartenlust. Vom Frühling zum Sommerbeginn“ – ein literarisch-musikalisches Gartenprogramm

17.03.2016, 19.00 Uhr in der Winterkirche Woltersdorf
Berliner Straße 14, 14947 Woltersdorf/Nuthe-Urstromtal

 

Informationen und Reservierungen bei Antje Schneider 
T: 030 425 18 53

 

IWE Berlin, 16.03.2016

 

BIOFACH 2016: Science Day

Research Innovation For Organic Food Companies

 

BIOFACH takes place for the 27th year in succession in 2016. It all began with 197 exhibitors in the Ludwigshafen Stadthalle in 1990. In 1999 the BIOFACH moved to Nuremberg where it brought together as many as 1,276 exhibitors and has developed into the world's leading trade fair for organic food.

 

Every year, the exhibition gathers representatives from politics, associations, NGOs, VIPs and other opinion formers and figures of public interest. Here the organic stakeholders discuss matters concerning the future of the market and use this joint platform for shaping the future.

 

One event in particular will be the Science Day. It is a joint event of TIPI, the Technology Innovation Platform of IFOAM and TP Organics, the European Technology Platform for Organic Food and Farming that will focus on research innovation for organic food companies. Organic companies will present examples of recent innovations and a panel debate will be held to discuss how the European commission can better support research & innovation for organic food companies. 

 

It will take place on February 12, and will be presenting among others, Urs Niggli (FiBL), Andre Leu (IFOAM), Eduardo Cuoco (TP Organics) and Julia Wright (CAWR). For a complete programme and registration: 

 

 

IWE Berlin, 27.01.2016

 

Slow-Food und IWE auf der BIOFACH 2016

Taste of Heimat: Regional, Bio  & Fair – Der neue Supertrend?

Eier von glücklichen Hühnern, Erdbeeren vom Bio-Bauern und das Ganze bitte noch aus der Region und zu fairen Bedingungen produziert.

 

"Bio" alleine reicht vielen nicht mehr aus. Das ist das Ergebnis aktueller Untersuchungen. Demnach sind immer mehr Menschen bereit für regionale Produkte mehr Geld auszugeben. Dabei rücken auch soziale Aspekte in den Vordergrund. Immerhin jeder dritte befragte Verbraucher äußerte die Bereitschaft, für faire Arbeitsbedingungen auch mal tiefer in die Tasche zu greifen.

 

Der neue Trend hat auf regionaler Ebene bereits seinen Niederschlag gefunden. Überall im Lande entstehen neue Bewegungen mit dem Ziel die lokalen Wertschöpfungsketten zu stärken. Neue Kooperationsmodelle in der regionalen Ernährungswirtschaft zwischen Verbraucher, Erzeugern, Herstellern und Handel sollen dabei helfen, der regionalen Ernährungswirtschaft eine faire Existenzgrundlage zu sichern.

 

Wie funktionieren die Konzepte?
Wie können Unternehmen der Biobranche sich dabei konkret einbringen?
Welche Herausforderungen sind zu meistern?
Welche Lösungsansätze gibt es bereits?

 

Darüber diskutieren:

 

Die Diskussionsveranstaltung von Slow-Food Deutschland und dem IWE findet

am 12.02. auf der BIOFACH in Nürnberg statt
Ort Raum St. Peterburg, Beginn 12:00 Uhr

 

IWE Berlin, 11.02.2016

 

Humustag 2015 in Rathenow

Erneuerbare Energien und Kohlenstoffspeicherung in Böden fördern

Der Landkreis Havelland, Demeter Berlin-Brandenburg und Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e. V. veranstalten am Samstag, 05.12. im Kulturzentrum Rathenow den Humustag 2015. Aus der Ankündigung:

 

"Boden ist Leben: 95% der weltweiten Nahrungsmittelproduktion ist direkt vom Boden abhängig, er speichert Kohlenstoff, Nährstoffe und Wasser und hat eine große Bedeutung für die Artenvielfalt. Und doch schätzen wir ihn nur wenig. Aber unser Konsum – nicht nur von Lebensmitteln, sondern auch von nachwachsenden  Rohstoffen  wie  Baumwolle,  Holz und Biotreibstoff  –  hat  starke Auswirkungen auf den Boden hier bei uns und in anderen Ländern der Welt. Dabei ist Boden  eine nicht erneuerbare und bedrohte Ressource. Pro Tag verlieren wir allein in Deutschland 70 Hektar an fruchtbarem Boden durch Urbanisierung und Straßenbau."  

 

Auszug aus den Ergebnissen des Agrarministergipfeltreffens 2010 in Berlin: 
„Erneuerbare Energien und Kohlenstoffspeicherung in Böden fördern! 
Durch nachwachsende Rohstoffe und Speicherung organisch gebundenen Kohlenstoffs in Böden kann die Landwirtschaft wirksam zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Energie-versorgung beitragen. Notwendig dafür ist die standortangepasste Anwendung und Förderung der guten fachlichen Praxis im Rahmen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung. Innovative Projekte zur Anreicherung und Speicherung von Kohlenstoff in Böden sollten gezielt gefördert werden. Auf diese Weise wird eine Möglichkeit geschaffen, bei der Landbewirtschaftung klimaeffiziente Technologien zu entwickeln und einzusetzen.“ 

 

 

IWE Berlin, 03.12.2015

 

Wir sind dann mal weg: Die (un-) heimliche Artenerosion in Europas Agrarlandschaften

Tagung zur Artendezimierung durch agroindustrielle Landwirtschaft

Bedrohter Ackervogel: Grauammer

Es ist paradox: Nahezu täglich erreichen uns beunruhigende Meldungen über die dramatischen Verluste von Arten und Lebensräumen, maßgeblich verursacht durch menschliche Eingriffe. Trotz der existentiellen Bedrohung unserer eigenen Lebensgrundlagen werden selbstgesteckte Ziele vernachlässigt, vertagt und verschoben. Eine konsequente Politik bleibt aus.


Die zunehmend industrielle Ausrichtung der europäischen Landwirtschaft und Agrarpolitik steht hierbei in besonderer Kritik und muss sich ihrer Verantwortung stellen. Tatsächlich ist nicht nur die EU-Agrarreform 2013 der Gesellschaft eine Ökologisierung der europäischen Agrarlandschaften schuldig geblieben: Der Absatz von Pestiziden steigt ebenso kontinuierlich wie die Überproduktion - mit all ihren Folgen, nicht nur für die Biodiversität. Politische Auseinandersetzungen stehen zunehmend unter Lobbyeinfluss und gewinnen an Härte, wie die Auseinandersetzung um die Wiederzulassung des Wirkstoffs Glyphosat aktuell zeigt.

 

Der Naturschutz fordert eine Offensive und einen Richtungswechsel der Landwirtschaft, steht mit dem „Fitness-Check“ der EU-Richtlinien durch die EU-Kommission jedoch selbst unter Beschuss.

Aber wer ist hier (un)fit und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für die EU-Agrarpolitik? Wie können die beiden von Interessenskonflikten geprägten Politikbereiche zu Partnern werden, die das Ziel einer Wende für die Artenvielfalt bis 2020 doch noch gemeinsam verfolgen? Auf welchen Wegen und mit welchen Instrumenten und Mitteln?

 

Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/EFA und Mitglied des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments, lädt dazu ein, mit der UBA-Präsidentin Maria Krautzberger, dem schleswig-holsteinischem Agrar- und Umweltminister Dr. Robert Habeck, dem Grünen-Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter sowie Referenten der Umweltorganisationen NABU und PAN e.V. und Wissenschaft ins Gespräch zu kommen.

 

Wann: Dienstag, den 12. Januar 2016 von 10:30 bis 17 Uhr
Wo: NABU (Bundesgeschäftsstelle), Charitéstraße 3, 10117 Berlin (Mitte)
Es wird um Anmeldung gebeten bei Ilka Dege, Büro Martin Häusling (MdEP) im Deutschen Bundestag, Tel. 030/ 227 70020, berlin@martin-haeusling.eu

 

 

IWE Berlin, 06.01.2016

 

November: 30 Days of Food Systems Planning

Join the Conversation Online!

In November 2015, the American Planning Association (APA) will highlight and promote food systems planning. In an effort to support this messaging campaign, the APA Food Systems Planning Interest Group (APA-FIG) will feature interviews with practicing planners, special blog posts, and more.

 

Everyone can join the conversation! APA-FIG will be welcoming comments, images, and tweets, and encourages you to use #foodsystems when you post to various social media outlets in November.

 

Faces of Food Systems Planning: On Monday, Wednesdays, and Fridays, APA-FIG will post a new interview with food systems planning practitioners in the public, private, and non-governmental sectors.

 

Each Friday, APA-FIG will pose a new question on Twitter or Facebook to planners and allied professionals across North America. Please respond and join the lively conversation.

 

Tuesdays at APA: On November 10th, Debra Tropp, a deputy director within USDA’s Agricultural Marketing Service will discuss a recent effort to capture and quantify  economic impacts of local food system investments.

 

IWE Berlin, 02.11.2015

 

Tagung: Ackern für die Zukunft

Perspektiven für Kleinbäuerinnen des globalen Südens 20 Jahre nach Peking

20 Jahre nach der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 ist es Zeit für eine (Zwischen-)Bilanz: Wo stehen die Frauen des globalen Südens heute? Ist die Idee des Empowerments von Frauen aufgegangen?

 

In einer Tagung der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e. V. diskutieren u. a. Rukmini Rao, Frauenrechtlerin und Mitglied der indischen NGO Centre for World Solidarity in Hyderabad, Stefanie Lohaus, Herausgeberin des Missy Magazine, Nafissatou Seck, Vorsitzende der senegalesischen Frauenorganisation ASAFODEB und Julia Bar-Tal, Gelernte Bäuerin, Aktivistin und Mitbegründerin des Hofkollektivs Bienenwerder.

 

Der Fokus wird sich auf die Situation von Frauen in ländlichen Räumen und insbesondere von Kleinbäuerinnen richten. Ihre tragende Rolle bei der Produktion von Grundnahrungsmitteln und bei zukunftsweisenden Ansätzen von Agrarökologie und Ernährungssouveränität wird noch immer nicht ausreichend gewürdigt. Auch haben ihre Ansätze der Selbstorganisierung und Kämpfe um Partizipation und Land nie so viel internationale Aufmerksamkeit erfahren wie Kämpfe der städtischen Frauenbewegungen. Heute wissen wir und zivilgesellschaftliche Organisationen vor Ort, dass Landrechte und Partizipationsmöglichkeiten für Kleinbäuerinnen die Schlüssel sind, damit diese den Zugriffen von Agrarkonzernen auf die lokalen Ressourcen widerstehen können. 

 

Die Tagung fand am 09.10.2015 in Berlin in der WeiberWirtschaft eG, Anklamer Str. 38, 10115 Berlin-Mitte, Raum 1 statt. Von 10.00 bis 17.30 Uhr wird es drei Podiumsdiskussionen geben. Hier geht es zur Anmeldung und zum Programm:

 

 

IWE Berlin, 06.10.2015

 

Aktion: Urin auf Glyphosat testen lassen

"Ackergifte? Nein, danke!" startet Aktion "Urinale"

Ackergifte? Nein, danke!, ein Kooperationspartner des Umweltinstituts München e. V., hat die Inititative "Urinale" gestartet. Diese besteht aus einer Reihe von Veranstaltungen, bei denen BürgerInnen ihren Urin auf möglichen Glyphosatgehalt testen lassen können. Dazu bekommen sie ein Urinprobenset für Zuhause; anschließend können die Proben zusammen mit einem Fragebogen bei einem der kooperierenden Labore eingereicht werden.


Erste Ergebnisse weisen bereits darauf hin, dass nicht nur LandwirtInnen, sondern auch Menschen das Pflanzengift im Organismus haben, die nicht in direkten Kontakt damit gekommen sind. Ist eine hinreichende Datenmenge geschaffen, so die Hoffnung der Initiative, kann die Forderung nach einem hinfälligen Glyphosat-Verbot nicht mehr vom BMEL überhört werden.


Termine: Leipzig, 18.09. / Berlin, 26.09. / Dresden, 18.10.

 

 

IWE Berlin, 17.09.2015

 

Videowettbewerb #thinkforests

CIFOR prämiert Kurzfilme über Wald und Nachhaltigkeit

Mit Blick auf den UN-Gipfel vom 25. bis 27. September 2015 in New York, bei dem die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG: Sustainable Development Goals) beschlossen werden sollen, ruft das das Forschungsinstitut CIFOR (Center for International Forestry Research) einen Kurzfilmwettebwerb aus.

 

Sprache und Stil sind frei wählbar. Der Film sollte sich mit Wald, Bäumen und Nachhaltigkeit, zum Beispiel dem CO2-Kreislauf, befassen. Der Think Forests Video Award ist mit US$ 4.000 dotiert, der Share Your Vision Award mit US$ 1.000. Die Einreichfrist endet am 10. September. GewinnerInnen werden am 25. September bekannt gegeben.

 

 

IWE Berlin, 13.08.2015

 

Erdüberlastungstag am 13. August

Aktionsbündnis fordert konsequente Ressourcenpolitik

Der Erdüberlastungstag, Earth Overshoot Day, rückt auch in diesem Jahr wieder einige Tage nach vorn, d. h. der Tag, an dem die nutzbaren Ressourcen für das laufende Jahr aufgebraucht und beim gegenwärtigen Verbrauch nicht wieder gleichwertig zurückgewonnen werden können. Jedes Jahr verbrauchen wir also zunehmend mehr, als die Erde hergibt und dieses Mehr, berechnet vom Global Footprint Network, hat schon jetzt deutliche Konsequenzen wie Landübernutzung, rückläufige Biodiversität und Klimawandel.

 

Deswegen hat ein Aktionsbündnis der Organisationen INKOTA, Germanwatch, BUNDjugend, Naturschutzjugend, FairBindung, PowerShift, der Christlichen Initiative Romero und der Kampagne Stop Mad Mining einen kreativen Protest vorbereitet: Am Donnerstag, 13. August und diesjähriger Erdüberlastungstag, wird eine drei Meter hohe Erdkugel in Form einer Trinkpackung sinnbildlich leergeschlürft bis sie in sich zusammen fällt. 

 

Damit soll illustriert werden, dass es keinen Nachschub in Form eines zweiten Planeten gibt, der uns quasi nahtlos weiter mit Rohstoffen versorgt. "1,5 Erden bräuchte die Weltbevölkerung derzeit, um den weltweiten Bedarf an Rohstoffen, Ackerland, Wasser und Wäldern nachhaltig zu decken. Würden alle Länder weltweit so wirtschaften wie Deutschland, wären sogar 2,6 Planeten notwendig." heißt es in der Pressemitteilung des Aktionsbündnis.

 

„Die Bundesregierung unterstützt zwar bessere Energie- und Rohstoffeffizienz der deutschen Wirtschaft, bezieht aber die Einhaltung globaler Umweltgrenzen nicht konsequent in ihre Rohstoffpolitik ein“, erklärt Christoph Röttgers von der Naturschutzjugend und fordert daher ein "Wirtschaften innerhalb der planetaren Grenzen".

 

Aktion zum Erdüberlastungstag in Berlin (für Bild- und Tonaufnahmen geeignet)

Wann: Donnerstag, den 13. August, 11:00 Uhr

Wo: Vor dem Kanzleramt, Berlin

 

IWE Berlin, 12.08.2015

 

The Hidden Costs: Umweltauswirkungen unseres Rohstoffbedarfs

Ausstellung von J. Henry Fair und Podiumsdiskussion im UBA/Dessau

© J. Henry Fair

The Hidden Costs, die versteckten Kosten, macht J. Henry Fair in der gleichnamigen Fotografie-Ausstellung sichtbar, die noch bis 20. August 2015 in Dessau zu sehen ist. 

 

Zuerst lassen sie sich wunderschön ansehen, die sogenannten industrial scars, die industriellen Narben – hinterlassen von Ölkatastrophen, Öl-Sand-Abbau oder Braunkohlegewinnung. Narben, die der Mensch verursacht, beim Versuch an möglichst viele Rohstoffe zu gelangen. Die Erklärung macht so aus dem visuell Schönen daher ein inhaltlich Hässliches, denn Ausbeutung, Erschöpfung und unabsehbare negative Konsequenzen für die Umwelt treten zum Vorschein.

 

Anlässlich der Ausstellung veranstaltet das Umweltbundesamt Dessau zudem eine Podiumsdiskussion:


Umweltauswirkungen unseres Rohstoffbedarfs  welche Verantwortung tragen wir?
10. August 2015, 16:00-18:00 im Umweltbundesamt, Dienstgebäude Dessau-Roßlau

 

Es diskutieren:


IWE Berlin, 10.08.2015

Agrarsysteme der Zukunft

BMBF ruft Wettbewerb der Visionen aus

Mit dem Wettbewerb der Visionen: Agrarsysteme der Zukunft möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Zukunftsprozess anstoßen, für den systemische Forschungsansätze identifiziert werden, die über thematische und fachliche Grenzen hinausgehen.

 

Im Fokus stehen wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche, aber auch gesellschaftliche und ökologische Aspekte. Das Ziel sind grundlegend neue Agrarsysteme – innovativ, nachhaltig und ressourceneffizient, angepasst an die Bedürfnisse von morgen. 

 

Um Handlungsempfehlungen für die Agrarsysteme der Zukunft zu generieren, startet das BMBF den mehrstufigen Zukunftsprozess mit dem Ziel, forschungspolitische Innovationsfelder zu auszumachen sowie die Chancen und Risiken ihrer Aktivitäten zu benennen. In Anbetracht der Komplexität der Herausforderungen soll dazu ein intensiver Dialog zwischen Forschung, Industrie, Gesellschaft und Politik erfolgen.

 

Einreichungsfrist: 10.07.2015
Auswahl der Visionen: Mitte August
Präsentation der ausgewählten Visionen: 14. bis 16.09.2015

 

 

 

 

IWE Berlin, 18.06.2015

 

Wachstumskritische Tagung: Landwirtschaft jenseits von Wachsen oder Weichen

Das AgrarBündnis und die Evangelische Akademie Hofgeismar veranstalten vom 26. bis 28. Juni die Tagung Bäume wachsen auch nicht in den Himmel: Landwirtschaft jenseits von Wachsen oder Weichen mit Vorträgen von Niko Paech, Tanja Busse, Bernd Schmitz und Philipp Stierand u. v. m.

 

Die ökologischen Grenzen der Erde werden immer deutlicher. Wachstum wird als Wohlstandsindikator zunehmend hinterfragt. Wachstumskritiker und Theoretiker des so genannten „Postwachstums“ fordern einen Paradigmenwechsel: Weniger globalisierte industrielle Fremdversorgung und mehr Selbstversorgung – mit eigener Produktion, gemeinschaftlicher Nutzung und regionalen Wirtschaftskreisläufen. Was kann all dies für die Landwirtschaft bedeuten? Sollte eine bäuerliche „Ökonomie des Genug“ als Erfolgsmodell wiederentdeckt werden? Wie können Produktion und Konsum mit der Einhaltung ökologischer Grenzen vereinbart werden? Sind direktere Beziehungen zwischen Produzenten und Verbrauchern der bessere Weg für verantwortliches wirtschaftliches Handeln?

 

 

IWE Berlin, 13.05.3015

 

Region Rheinland in Wert setzen

Ökologische Unternehmen und Investoren in der Region Rheinland finden zusammen!

Zu einem ersten Treffen werden sich Unternehmer und Unternehmerinnen aus der Region Rheinland in Köln zusammen finden, um gemeinsam eine Bürger-Aktiengesellschaft zu gründen. Hierüber soll der Ausbau der ökologischen Produktion  aus der Region finaziert werden. Die Informationsveranstaltung ist als Startschuss für eine Regioanlwert AG Rheinland gedacht.


Veranstaltung findet

Dienstag den 31 März um 19 h im
l`Orange Cafe/Bistro/Restaurant Ottoplatz 1, 50679 Köln, Deutz statt.

 

 

Im Mittelpunkt steht der Vortrag von Christian Hiss, dem Begründer der Bewegung, über das Konzept der Regionalwert AG.


Anmeldung und Infos unter: Natur@breuner-hof.de

 

Foodsharing – Die Lebensmittelretter

Vor Kurzem konnte die Online-Plattform Foodsharing bereits ihren 2. Geburtstag feiern. Im Dezember 2012 ging das Projekt unter anderem aus den Filmarbeiten zu Taste the Waste von Valentin Thurn hervor. Heute ist Foodsharing eine Plattform für Privatpersonen, Händler und Lebensmittelproduzenten in Deutschland und Österreich. Der Grundgedanke dahinter ist, dass zu viele wertvolle Lebensmittel weggeworfen werden, obwohl sie noch unbedenklich genießbar wären.

Mehr als 1,2 Millionen Kilogramm Lebensmittel konnten so bisher gerettet werden.

Vom 30. April bis 03. Mai findet in Berlin das 4. große internationale Foodsharing Treffen statt mit kostenfreien Vorträgen, Workshops, Arbeitsgruppen und natürlich mit gutem Essen! Mehr Infos zur Veranstaltung und über die Möglichkeit ganz einfach zum Lebensmittelretter zu werden hier. 

 

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March Against Monsanto in Düsseldorf am 24. Mai 2014

Am 24. Mai findet in Düsseldorf der March Against Monsanto statt.  In 40 Nationen, 300 Veranstaltungen, davon 14 in Deutschland: Der Protest soll u. a. verhindern, dass die Agro-Multis in Europa die EU-Kennzeichnungspflicht kippen.

Spendenkonto

Institut für Welternährung e.V.

GLS Bank

IBAN: DE54 4306 0967 1138 5065 00 | BIC: GENODEM1GLS

 

Ihre Spende kann steuerlich geltend gemacht werden

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Wie Suffizienzpolitiken gelingen - eine Handreichung von Manfred Linz
Wuppertal Spezial Nr 52, Wuppertal Institut

Regional, innovativ und gesund

Nachhaltige Ernährung als Teil der Großen Transformation

Steven Engler, Oliver Stengel, Wilfried Bommert (Hg.)

1. Auflage 2016
Vandenhoeck & Ruprecht

 

 

 

 

 

 

 

Wie unser Essen produziert wird - Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt

Vorreiter einer globalen Ernährungswende - Ein Projekt des IWE

Forschung für die Ernährungwende

Kann das derzeitige Modell der Land- und Ernährungswirtschaft die Zukunft sichern?
Vor welchen Aufgaben stehen die Agrar- und Ernährungs-wissenschaften im 21. Jahrhundert?

Welche Forschung sollte vorrangig gefördert werden?
 
Mehr im Positionspapier des IWE 7/2014

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