WeltRisikoBericht 2015

Ernährungsunsicherheit erhöht das Katastrophen-Risiko

Das Bündnis Entwicklung Hilft und das Insitute for Environment and Human Security der United Nations University (UNU-EHS) haben den WeltRisikoBericht 2015 veröffentlicht, der sich die Frage nachdem Zusammenhang von Ernährungssicherheit und Katastrophenrisiko stellt. 

 

„Die katastrophalen Auswirkungen von Naturgewalten wie Erdbeben oder Wirbelstürmen können eingedämmt werden durch eine gesicherte Ernährung der Menschen. Wer Hunger hat, ist verletzlicher bei Katastrophen, Kriegen und Konflikten“, sagt Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft und Projektleiter des WeltRisikoBericht. Zwar müssten bis 2030 etwa 1,2 Milliarden Menschen mehr ernährt werden, noch einmal soviel wie derzeit in Indien leben. Doch Mucke sieht gute Chancen, bis zum Jahr 2030 das international vereinbarte „Null-Hunger-Ziel“ zu erreichen: „Rein rechnerisch gibt es genug Nahrung für alle. Aber ungerechte Verteilung der landwirtschaftlichen Produkte, Verschwendung von Lebensmitteln und Verluste bei Ernte oder Transport sind verantwortlich dafür, dass noch immer Menschen hungern müssen.“

 

In akuten Konflikten und Kriegen dagegen sei ebenso wie bei Katastrophen die Ernährungssicherheit gefährdet: „Hunger und Migration sind dann Folgen.“ Da ein Teil der aktuellen Konflikte nur schwer einzudämmen sei, weist Mucke auf den hohen Versorgungsbedarf in den Anrainerstaaten und in Flüchtlingslagern hin: „Dies erfordert auch die bessere Nahrungsmittel-Versorgung der Menschen in den Krisengebieten und Flüchtlingslagern.“ 

 

 

IWE Berlin, 19.11.2015

 

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