USA zwischen Adipositas und Ernährungsunsicherheit

Mehr als nur symbolisches Ungleichgewicht von Überfluss und Mangel

Gesundheitlich bedenkliches Übergewicht ist weiterhin und zunehmend ein Problem für die USA. Trotz zahlreicher Initiativen und staatlich finanzierter Aufklärungsarbeit – bekanntestes Beispiel dürfte die Kampagne „Let’s Move“ von Michelle Obama sein – sind 38 % der US-AmerikanerInnen stark übergewichtig. Vor zehn Jahren waren es bereits 32 %. Das geht aus einem kürzlich vom U.S. Center for Disease Control and Prevention veröffentlichten Nationalen Bericht hervor.

 

Dem gegenüber steht jedoch auch eine zunehmende Nahrungsunsicherheit in den Vereinigten Staaten. 14,3 % aller Haushalte waren 2013 nicht ausreichend mit Nahrung und Nährstoffen versorgt. Weitere 5,6 % haben eingeschränkte Nachrungssicherheit (very low food security). Vor allem Kinder leiden unter dieser Schere: Knapp 10 % der Kinder amerikanischer Haushalte fehlt der Zugang zu adäquater Nahrung.

Nahrungsunsichere Haushalte geben bis zu 30 % weniger Geld für Lebensmittel aus als Haushalte, deren Bedarf hinreichend gedeckt ist.  

 

IWE Berlin, 18.11.2015

 

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