Unter falscher Flagge: Soko-Tierschutz?

Kommentar von Wilfried Bommert

Es muss Tote geben, wenn eine Soko unterwegs ist. Leichen, Geschändete, die uns die moralische Verworfenheit der Täter vor Augen führen. Verbrechen, die gesühnt werden müssen.

Das Recht ist auf Seiten jeder Soko. 

 

Auch das Recht der üblen Nachrede? Das Recht, eine wegweisende Idee der Tiergerechtigkeit gezielt abzuschießen? Blattschuss ins Herz der Herrmannsdorfer. 

 

Doch wer ist hier öffentlich erledigt worden?  Nicht einer der Schweinebarone, deren Reich aus Massenställen besteht, deren Elend zum Himmel stinkt. Nicht einer der Schweinefleischfabrikanten, denen zwanzigtausend Tiere noch zu wenig sind. Nicht einer, der seine Schweine mit Antibiotika und Schmerzmitteln dopt. Nicht einer, der seine Tiere mit dem Futter füttert, das von argentinischen oder brasilianischen Äckern kommt, von denen die Kleinbauern vertrieben, für die die letzten Urwälder abgeholzt wurden. Nicht einer, der die Gentechnik für die größte Offenbarung der Schöpfung hält. 


Hier ist einer gezielt ins Visier genommen worden, der sich all dieser fragwürdigen Methoden nicht bedient. Der sich als Vorreiter einer ökologischen Landwirtschaft bewiesen hat. 


Warum? Wessen Geschäft wird hier erledigt? Ist es das Ziel die Herrmannsdorfer zu hängen, damit die eigentlichen Täter frei herumlaufen können? 

 

Wem ist diese Soko-Tierschutz verpflichtet?  

 

IWE Berlin, 30.01.2016

 

Spendenkonto

Institut für Welternährung e.V.

GLS Bank

IBAN: DE54 4306 0967 1138 5065 00 | BIC: GENODEM1GLS

 

Ihre Spende kann steuerlich geltend gemacht werden

Empfehlungen

Klimawandel ist die Sache der anderen? Falsch: Er wird uns schneller erreichen, als uns lieb ist und er trifft uns in unserer Komfortzone.  Die Saatgut-Monopole der Welt-Landwirtschaft haben auf die falschen Pflanzen gesetzt. Ihre Hochleistung lässt sich nicht durchhalten. Der Klimawandel zeigt der industriellen Landwirtschaft ihre Grenzen auf.

Wie Suffizienzpolitiken gelingen - eine Handreichung von Manfred Linz
Wuppertal Spezial Nr 52, Wuppertal Institut

Regional, innovativ und gesund

Nachhaltige Ernährung als Teil der Großen Transformation

Steven Engler, Oliver Stengel, Wilfried Bommert (Hg.)

1. Auflage 2016
Vandenhoeck & Ruprecht

 

 

 

 

 

 

 

Wie unser Essen produziert wird - Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt

Vorreiter einer globalen Ernährungswende - Ein Projekt des IWE

Forschung für die Ernährungwende

Kann das derzeitige Modell der Land- und Ernährungswirtschaft die Zukunft sichern?
Vor welchen Aufgaben stehen die Agrar- und Ernährungs-wissenschaften im 21. Jahrhundert?

Welche Forschung sollte vorrangig gefördert werden?
 
Mehr im Positionspapier des IWE 7/2014

Empfehlen Sie diese Seite auf:

Druckversion Druckversion | Sitemap
© World Food Institute - Institut für Welternährung e.V.
Impressum