Tagung: Ackern für die Zukunft

Perspektiven für Kleinbäuerinnen des globalen Südens 20 Jahre nach Peking

20 Jahre nach der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 ist es Zeit für eine (Zwischen-)Bilanz: Wo stehen die Frauen des globalen Südens heute? Ist die Idee des Empowerments von Frauen aufgegangen?

 

In einer Tagung der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e. V. diskutieren u. a. Rukmini Rao, Frauenrechtlerin und Mitglied der indischen NGO Centre for World Solidarity in Hyderabad, Stefanie Lohaus, Herausgeberin des Missy Magazine, Nafissatou Seck, Vorsitzende der senegalesischen Frauenorganisation ASAFODEB und Julia Bar-Tal, Gelernte Bäuerin, Aktivistin und Mitbegründerin des Hofkollektivs Bienenwerder.

 

Der Fokus wird sich auf die Situation von Frauen in ländlichen Räumen und insbesondere von Kleinbäuerinnen richten. Ihre tragende Rolle bei der Produktion von Grundnahrungsmitteln und bei zukunftsweisenden Ansätzen von Agrarökologie und Ernährungssouveränität wird noch immer nicht ausreichend gewürdigt. Auch haben ihre Ansätze der Selbstorganisierung und Kämpfe um Partizipation und Land nie so viel internationale Aufmerksamkeit erfahren wie Kämpfe der städtischen Frauenbewegungen. Heute wissen wir und zivilgesellschaftliche Organisationen vor Ort, dass Landrechte und Partizipationsmöglichkeiten für Kleinbäuerinnen die Schlüssel sind, damit diese den Zugriffen von Agrarkonzernen auf die lokalen Ressourcen widerstehen können. 

 

Die Tagung findet in Berlin in der WeiberWirtschaft eG, Anklamer Str. 38, 10115 Berlin-Mitte, Raum 1 statt. Von 10.00 bis 17.30 Uhr wird es drei Podiumsdiskussionen geben. Hier geht es zur Anmeldung und zum Programm:

 

 

IWE Berlin, 06.10.2015

 

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Mehr im Positionspapier des IWE 7/2014

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