Revolution im dänischen Schweinestall

Kerstin Nimmerrichter / pixelio.de

IWE, 04.01.2015/TAZ 04.01.2015

 

"STOCKHOLM taz | Es wirkt wie eine Revolution, was der größte Fleischverarbeiter Europas da vorhat: „Es sollen Schweine sein, die von der Geburt bis zur Schlachtung ohne Verwendung von Antibiotika produziert worden sind“, schreibt Jesper Friis, Chef der Schweinezuchtsektion von Danish Crown.

 

Seit dem 1. Dezember verzichtet der dänische Konzern in fünf Schweinemastbetrieben auf der Ostseeinsel Bornholm darauf, den Tieren vorbeugend Antibiotika mit Nahrung und Trinkwasser zu verabreichen. Wenn einzelne Schweine krank werden, will man nicht den ganzen Bestand, sondern nur die betroffenen Tiere behandeln und sie von den anderen isolieren.

Den Grund für die Initiative benennt Danish Crown mit „Verbraucherwünschen“ und einer „laufenden Debatte“. Seit Monaten wird in Medien diskutiert, welchen Preis der unverhältnismäßige Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht hat. Der gefährdet die Gesundheit von vielen Menschen, Stichwort: multiresistente Keime, speziell der Typ methicillinresistente Staphylococcus-Aureus-Erreger“ (MRSA). Da diese MRSA nicht mehr auf Antibiotika ansprechen, wird die Behandlung von Infektionen bei Menschen zunehmend schwierig."     

 

von 

Reinhard Wolff

TAZ: Auslandskorrespondent Skandinavien und das Baltikum

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