Massentierhaltung hilft der Welternährung nicht

Studie über Wechselwirkungen von Landnutzungsinstensvität und Welternährung

Intensive Hybridhühnermast, Florida

Der österreichische Ökologe Karlheinz Erb Professor für Sozial-Ökologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen sozialen und natürlichen Systemen im Kontext von Globalisierung, globalem Wandel und nachhaltiger Entwicklung. In einem ERC-Grant geförderten Projekt hat er nun die Zusammenhänge zwischen der Landnutzungsintensität und ihrer Auswirkungen auf die weltweite Ernährungssicherheit untersucht.

 

Darin weist er u. a. nach, dass insbesondere die Massentierhaltung durch Intensivierung von Erträgen je Flächeneinheit der Umwelt mehr schadet als sie nutzt. Die höheren Erträge lassen Preise sinken und steigern die Nachfrage, womit die Flächen wieder ausgeweitet werden müssten. 

 

Mit Hilfe von importiertem Soja verlagert Deutschland zudem das Problem der Landflächennutzung nach Argentinien, Brasilien und Co. und damit auch die Ausbeutung Natur. Vor allem aber lässt sich durch die Intensivierung der Landwirtschaft keine Verbesserung für die Welternährung feststellen. Sie schafft lediglich Probleme u. a. für Artenvielfalt durch Monokulturen, Dünger und Emissionen.

 

IWE Berlin, 03.03.2016

 

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