IWE fordert Bundesprogramm „Regionale Ernährungskreisläufe“

Ernährungsräte in Köln und bald auch Berlin

Die Zivilgesellschaft holt ihre Ernährung zurück in ihre Kommunen. Sie will lokale Ernährungskreisläufe statt globaler Rohstoffautobahnen. Wilfried Bommert, Sprecher des Instituts für Welternährung, Berlin: „Die globalen Nahrungsketten bedeuten wachsende Abhängigkeiten und Risiken, weltweit. Klimawandel und internationale Konflikte gefährden zunehmend die Ernährungssicherheit.“

Große Städte wie Berlin und London verfügen heute nur über Nahrungsmittel-Reserven für 3 Tage. Deshalb sei der Aufbau einer lokalen Versorgungsstruktur in der Region, von so großer Bedeutung. 


Hier handele es sich um eine essentielle Vorsorgeaufgabe des Staates, so Bommert, die auch durch öffentliche Mittel gestützt werden müsse. Das IWE empfahl deshalb beim Kongress der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen „Stadt und Land – Hand in Hand“ ein Bundesprogramm „Regionale Ernährungskreisläufe“ einzurichten, in dem diese Mittel für die zivilgesellschaftlichen Initiativen zeitnah bereitgestellt werden.

 

IWE Berlin, 15.03.2016

 

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