Gründung des Food Council Berlin

Ernährungsrat will VerbraucherInnen, ProduzentInnen und Politik zusammenbringen

Schon 1982 soll der erste Food Policy Council, Ernährungsrat, in Knoxville, USA entstanden sein. Und auch Kanada und das UK haben bereits ähnliche Councils (mehr dazu hier). Obwohl diese Gruppen unterschiedlich organisiert sind, stehen immer regionale Ernährungssysteme im Mittelpunkt. 

 

So auch im soeben gegründeten, lange vorbereiteten Ernährungsrat Berlin: Am 29. September trafen sich auf Einladung der Verbraucherschutzstaatssekretärin Sabine Toepfer-Kataw rund 30 Verbände, Organisationen und Unternehmen zur ersten Sitzung.

 

Die Mitglieder beschäftigen sich mit Themen wie Urban Gardening, Qualitätsmanagement, Vermeidung von Lebensmittelverschwendung oder Ernährungsbildung. Bei ihrem ersten Treffen einigten sich die Teilnehmer darauf, dass die Stiftung Zukunft Berlin die Beratungen moderierend und strukturierend begleitet.

 

Zu den Gründungsteilnehmern gehören Konsumenten-Organisationen wie Slow Food ebenso wie die Fördergemeinschaft Ökologische Landwirtschaft, die IHK Berlin, der Handelsverband Berlin Brandenburg, der Bauernverband Brandenburg oder die Cooks Connection.

 

„Viele unserer Lebensmittel kommen aus Brandenburg, über das ganze Thema Versorgung mit regionalen Lebensmitteln können wir sinnvollerweise nur gemeinsam mit Brandenburg zu Ergebnissen kommen. Deshalb freue ich mich sehr, dass Berlin und Brandenburg in diesem Fall an einem Strang ziehen bzw. an einem Tisch sitzen“, so Sabine Toepfer-Kataw.

Das nächste Treffen soll im November stattfinden.

 

Auch in Köln ist der Aufbau eines Ernährungsrates geplant. Mehr dazu hier.

 

IWE Berlin, 01.10.2015

 

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Mehr im Positionspapier des IWE 7/2014

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