FAZ: Den Bauern ist zum Hinschmeißen zumute

Der Weltmarkt setzt konventionellen Betrieben zu

Wie die FAZ diese Woche berichtete, leiden besonders konventionelle landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland unter sinkenden Preisen auf dem Weltmarkt. Die Preise für Milch, Fleisch und Gemüse seien stark gefallen. Damit setzt sich ein Trend fort: Jährlich geben 2% der Bauern ihre Höfe auf.

 

"Laut der Weltagrarbehörde FAO verharren die Preise auf einem Sechsjahrestief – was für die Verbraucher, gerade in den ärmsten Ländern, eine gute Nachricht ist.

 

Die Grünen sahen die Exportorientierung der Landwirtschaft als gescheitertes Modell an. Sie sei für Bauern ruinös, befeuere das Höfesterben, schade Tieren, Böden und Grundwasser, kommentierte der Fraktionschef der Grünen Anton Hofreiter. Der Bauernverband sieht das ganz anders. Er bleibt bei seiner strategischen Ausrichtung der Landwirtschaft, einen steigenden Anteil der Ernten, der Milch und des Fleisches zu exportieren. [...]

 

Es gibt auch einen Gewinner: die Biolandwirte. Sie haben auf die Erzeugung höherpreisiger Lebensmittel für den deutschen Markt gesetzt. Gegen den Trend stiegen deren Gewinne je Familienarbeitskraft um durchschnittlich 10 Prozent auf rund 45.000 Euro. [...]"

 

IWE Berlin, 11.12.2015

 

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