Ökologisch und sozial verträglicher konsumieren

Bundesregierung veröffentlicht "Nationales Programm für nachhaltigen Konsum"

Die Bundesregierung will sich dafür einsetzen, dass VerbraucherInnen sich stärker für ökologisch und sozial verträgliche Produkte und Dienstleistungen entscheiden können und legt nun ein "Nationales Programm für nachhaltigen Konsum" vor. Über etwa 50 Seiten möchte es Leitideen für eine Politik des nachhaltigen Konsums anbieten, die mit konkreten Maßnahmen unterlegt sind. Das vom Bundesumweltministerium entwickelte Programm wurde gemeinsam mit dem Bundesverbraucherschutzministerium und dem Bundes-ministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgelegt. 


Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum richtet sich an die gesamte Gesellschaft. Es soll der Vielfalt der Ansätze im Konsumbereich gerecht werden und möglichst viele Akteure zur Beteiligung bewegen. Nur so lässt sich eine Veränderung hin zu nachhaltigeren Konsummustern in unserer Gesellschaft erreichen." 


Kritik an dem 50seitigen Dokument kam vom Naturschutzbund (NABU) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBZ), da im Dokument kaum wirksame Maßnahmen vorgestellt würden. 


Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: "Moderne Landwirtschaft steht für Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Unser Ziel ist es, die Ernährungssicherheit zu garantieren und gleichzeitig Natur und Umwelt zu schonen. Mit dem 'Nationalen Programm für nachhaltigen Konsum' setzen wir dieses Thema auf die gesellschaftliche Agenda. Nachhaltigkeit der Ernährung bedeutet, dass sich in Zukunft zehn Milliarden Menschen weltweit gut ernähren können, ohne die Ressourcen unserer Erde zu überfordern. Durch bewusste Kaufentscheidungen tragen wir Verbraucher unmittelbar zu einer nachhaltigen Entwicklung bei."

 

IWE Berlin, 29.02.2016

 

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