Arte-Doku über Land Grabbing in Europa

Die neuen Großgrundbesitzer - Das Geschäft mit Europas Boden

Am Dienstag, 15.09. um 22:45 Uhr, zeigt arte die Doku Die neuen Großgrundbesitzer – Das Geschäft mit Europas Boden darüber, wie Ackerland auch in Europa zunehmend zum lukrativen Spekulationsgegenstand großer Börsenunternehmen und damit zum Besitz einiger weniger wird.

 

Rumänien ist für internationale Investoren besonders attraktiv – seit der Öffnung des Ostens kaufen sich immer mehr ausländische Investoren ein. Kritiker bezeichnen diese Entwicklung schlicht als „Landraub“, Investoren argumentieren mit der Schaffung von Arbeitsplätzen. 

 

Auch in Ostdeutschland hat mit der Finanzkrise der Run auf Ackerflächen durch branchenfremde Firmen begonnen. Einer der Hauptplayer ist die KTG Agrar, ein börsennotiertes Unternehmen, das Flächen kauft oder pachtet und sie mit modernsten Maschinen kostengünstig bewirtschaftet.

 

In Frankreich regelt die Institution Safer den Zugang zu Land und hilft Bauern, einen Hof zu gründen. Doch das System scheint nicht überall gleich gut zu funktionieren. 

 

In Spanien bietet das kleine Dorf Marinaleda einen Gegenentwurf zum Modell der Landkonzentration: Ende der 70er Jahre besetzten Tagelöhner die Finca eines Adeligen bis zu dessen Enteignung. Seitdem verwalten die Einwohner gemeinsam 1.200 Hektar in Form einer Kooperative. Ein Vorbild für die Bauern in Ostdeutschland?

 

 

IWE Berlin, 14.09.2015

 

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