Laudato Si' – Über die Sorge für das gemeinsame Haus

Erste Enzyklika mit ökologischem Schwerpunkt

Erstmals in der Tradition der päpstlichen Rundbriefe sind Umwelt- und Klimaschutz zentral in der Enzyklika, der zweiten von Papst Franziskus, die am 18. Juni in 8 Sprachen übersetzt wurde.

 

Über das Verhalten der Menschen angesichts ökologisch-katastrophaler Bedrohungen heißt es darin: "Wenn jemand die Erdenbewohner von außen beobachten würde, würde er sich über ein solches Verhalten wundern, das bisweilen selbstmörderisch erscheint."

 

Darüber hinaus spricht sich das katholische Kirchenoberhaupt für die Wertschätzung kleinbäuerlicher, vielfältiger und nachhaltiger Landwirtschaft aus, die einen Großteil der Welternährung sicher stelle. Dabei betone er auch, dass es politische Grenzen für die wenigen Großunternehmen bräuchte, die die Mehrheit wirtschaftlicher und ökologischer Ressourcen verwalte.

 

Im Folgenden sind jene Passagen der Enzyklika zusammen gestellt, die sich vorrangig mit Landwirtschaft und Ernährung beschäftigen. (Bitte gedulden Sie sich einen Moment bis die PDF vollständig geladen ist. Die vollständige Enzyklika finden Sie hier.)

 

 

 

IWE Berlin, 23.06.2015

 

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Mehr im Positionspapier des IWE 7/2014

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