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Growing Imbalance Will Cause Higher Food Prices 

Report: How food prices link environmental constraints to sovereign credit risk

 

The UNEP-Global Footprint Network report, entitled ERISC Phase II: How food prices link environmental constraints to sovereign credit risk, features a table that ranks countries according to how badly they will be affected if global food commodity prices double.

 

In the future, the world will likely suffer from higher and more volatile food prices as a result of a growing imbalance between the supply and demand of food, the report notes. Rising populations and incomes will intensify the demand for food while climate change and resource scarcity will disrupt food production.

 

The report, which was published in collaboration with Cambridge Econometrics and several leading financial institutions, models the impact of a global food price shock on 110 countries to assess which countries face the greatest economic risk from this growing imbalance.

 

In terms of the highest percentage loss to GDP, the five countries that will be worst hit if food commodity prices double are all in Africa – Benin, Nigeria, Cote d’Ivoire, Senegal and Ghana. But China will see the most amount of money wiped from its GDP of any country – $161 billion, equivalent to the total GDP of New Zealand. India will see the second highest loss to GDP – $49 billion, equivalent to the total GDP of Croatia.

 

Among the report’s other key findings are:

  • Overall, Egypt, Morocco and Philippines could suffer the most from a doubling of food prices in terms of the combined impact on GDP, current account balance and inflation.
  • 17 out of the 20 countries most at risk from a food price shock are in Africa.
  • Paraguay, Uruguay, Brazil, Australia, Canada and the US would benefit the most from a sharp increase in food commodity prices.
  • Globally, negative effects of a food price shock massively outweigh positive effects in absolute terms. While China could see an absolute reduction in GDP of $161 billion, the highest absolute positive effect on GDP, seen in the United States, is only $3 billion –50 times smaller than the impact on China.
  • In 23 countries, a doubling in food prices leads to a 10 per cent (or more) rise in the consumer price index.
  • Countries with higher sovereign credit ratings tend to be less exposed to risks resulting from a food price spike. 
  • Countries whose populations have the highest consumption of natural resources and services, and are therefore most responsible for the environmental constraints that make future food prices higher and more volatile, tend to face the lowest risk exposure.

 

The report builds on the first Environment Risk Integration in Sovereign Credit (ERISC) report published in 2012 by UNEP FI and GFN.

 

The overall objective of the ERISC project is to assesses how environmental risks such as deforestation, climate change and water scarcity affect economies, given that GDP, inflation and current account balances underpin some of the criteria that determine a country’s sovereign credit rating and the cost of borrowing on international capital markets.

 

IWE Berlin, 24.05.2016

 

Conflictfood importiert Lebensmittel aus Konfliktregionen

Gewinner des Next Organic Start-Up Awards 2016

 

Essen ist in vielerlei Hinsicht politisch. Salem El-Mogaddedi hat dieser Idee einen weiteren wesentlichen Aspekt hinzugefügt, als er 2015 gemeinsam mit Gernot Würtenberger Conflictfood gründete. 

 

Sie reisen persönlich in Krisen- und Konfliktregionen, um vor Ort landestypische Agrarprodukte zu finden und einen fairen direkten Handel mit Kleinbauern und -bäuerinnen zu betreiben. So wird den Menschen vor Ort langfristig eine Perspektive geschaffen, lokale Strukturen gestärkt und Fluchtursachen an der Wurzel bekämpft.

 

Kleinen Kooperativen kaufen sie Gewürze, Öle und Trockenfrüchte direkt ab und bingen sie nach Berlin, so zum Beispiel aufwendig gewonnenen Safran. In Berlin werden die Produkte in einer Werkstatt von Menschen mit Behinderung abgefüllt und für den Versand und Verkauf vorbereitet. Informationen über Länder und Konflikte liegen den Produkten in Form eines Booklets bei. Beim Kauf jedes Produktes geht 1€ an eine Bildungseinrichtung des Herkunftslandes. Die Bildungseinrichtungen werden besucht und der Geldfluss transparent dokumentiert. 

 

Die Geschichten rund um die Produkte, ihre Herkunft und die Menschen dahinter werden auf einem Blog eindrücklich dokumentiert, so zum Beispiel die Geschichte der Frauen-Vereinigung in Shakiban.

 

IWE Berlin, 20.05.2016

 

Dänemark berät über Einführung einer Fleischsteuer

Die dänische Ethikkommission empfiehlt Steuer auf rotes Fleisch

 

In Dänemark empfahl die Ethik-Kommission Ende April die Einführung einer Steuer auf rotes Fleisch. Dies könne die Treibhausgasemissionen um 20 bis 35% reduzieren. Die Erwägung der Steuer ist damit auch eine Konsequenz der Klimakonferenz von Paris COP 21 Ende vergangenen Jahres. Die Einführung einer solchen Steuer zielt auf die Reduktion des Fleischkonsums ab ähnlich wie Tabak- und Alkoholsteuer.

 

Dass reduzierter Fleischverzehr erhebliche positive Effekte haben würde, ist seit Längerem bekannt und Gegenstand vieler Studien und Projekte, so zum Beispiel Was, wenn wir alle Vegetarier wären? und Less Meat Less Heat. Dennoch wird weltweit mehr Fleisch verzehrt als je zuvor. Fleisch auf der Speisekarte ist für viele Länder ein Wohlstandsindikator. Auch in Deutschland, wo gern beim Kauf von Lebensmitteln gespart wird, gehört die tägliche Portion Fleisch zum Standard. 

 

In Deutschland engagiert sich Peta seit 2011 für die Einführung der heftig umstrittenen Steuer, ringt bisher jedoch vergeblich um eine gesetzesfähige Akzeptanz. In Zeiten der erschütterten Agrarindustrie exportiert Deutschland lieber Fleisch als die Produktion zu reduzieren. Die artgerechte Haltung weniger Tiere findet nur langsam wachsenden Zuspruch. Wie die Huffington Post berichtet, sind selbst SPD und Grüne nicht überzeugt von der Fleischsteuer, da sie eine ungebührliche Belastung für die LandwirtInnen bedeuten würde. Statt dessen sollten Bio-Richtlinien Standard werden, was die Preise auf natürlichem Wege anheben würde.

 

Dänemark möchte zunächst mit der Besteuerung von Rindfleisch beginnen, um sie anschließend auch auf anderes rotes Fleisch auszuweiten. Nicht ganz unerheblich könnte sein, dass die dänischen Inseln von den früheren Auswirkungen des Klimawandels bedroht sind. 

 

Schweden hatte bereits 2013 eine europaweite Klimasteuer auf Lebensmittel vorgeschlagen (TAZ, 26.01.2013), weil der Fleischkonsum pro Kopf innerhalb der EU etwa doppelt so hoch sei wie in der restlichen Welt. 

 

IWE Berlin, 17.05.2016

 

Selbstversorgung mit Lebensmitteln für 50.000 Einwohner

Das südfranzösische Albi möchte sich 2020 nur noch regional und bio ernähren

 

In einer kleinen hübschen Stadt in Südfrankreich werden große Pläne geschmiedet: Bis 2020 möchte die Stadtverwaltung von Albi mit Bürgermeisterin Stéphanie Guiraud-Chaumeil die Selbstversorgung mit Lebensmitteln für den gesamten Ort umsetzen. Die 50.000 EinwohnerInnen des Département Tarn sollen mit Hilfe von urbaner Landwirtschaft im Umkreis von bis zu 60km, Gemeinschaftsgärten und kurzen Lieferwegen selbstsuffizient ernährt werden.

 

Jean-Michel Bouat, stellvertretender Bürgermeister betont aber, dass es ihm nicht um den Verbot von Lebensmittellieferungen aus größerer Entfernung geht, "aber die CO2-Bilanz muss uns alle angehen." 

 

Hintergrund ist auch ein Bestreben nach Ernährungssouveränität, bei der LandwirtInnen und VerbraucherInnen unmittelbar in Kontakt treten und gemeinsam Verantwortung für eine ausreichende und verantwortungsvolle Versorgung übernehmen.

 

Wie Le Figaro berichtet, steht im Umland eine nicht bebaubare Fläche von 73 Hektar zur Verfügung, die in einer Viertelstunde mit dem Rad vom Stadtzentrum entfernt ist. Diese Flächen bietet die Gemeinde Freiwilligen an, die sich mit mehr oder weniger Erfahrung dem Anbau von Gemüse widmen möchten. Alles soll ökologisch und nach den Regeln der Permakultur angebaut werden.

 

Der 56-jährige Neubauer André Morlat hat bereits 2014 begonnen, bei dem Projekt mitzumachen und sich so einen alten Traum erfüllt. Er bietet Nussöl, Apfelsaft und verschiedene Gemüse an und kann dank der Nachfrage aus Albi sogar davon leben. Der Absatz sei so gut, er schmeiße nie etwas weg, erzählt er stolz.

 

IWE Berlin, 13.05.2016

 

"Can’t Beat ‘Em, Eat ‘Em"

Is eating invasive species the solution?

 

[Foodtank] "In the United States alone, there are more than 50,000 species of invasive plants and animals that can cause harm to the environment, the economy, agriculture, and human health. A study from the University of Cornell estimates that these species cost the U.S. more than US$120 billion per year in damages and expenses associated with control and management. But they may also be a tasty source of food.

 

Eating invasive species is one way to control populations, raise awareness about the issue, and provide sustainable sources of food.

 

Matthew Barnes, an ecologist at Texas Tech University and the editor of Invasivore.org, believes that eating invasive species can raise awareness about the issue, which could have a broader effect than just reducing these species by eating them. In an interview with Smithsonian.com, he explains that the real value of eating invasive species is a public education and awareness tool. 'If people are aware of what invasive species are and what kind of impacts they have on the environment, that might prevent them from introducing the next invasive species,' he said."

 

Foodtank introduces six initiatives that are encouraging eaters to consume invasive species in the U.S.

 

IWE Berlin, 10.05.2016

 

High and Dry. Climate Change, Water and the Economy

World Bank Study links uneven water supply, SDGs and migration

 

From the executive summary of the World Bank Study, High and Dry. Climate Change, Water and the Economy:

 

"The impacts of climate change will be channeled primarily through the water cycle, with consequences that could be large and uneven across the globe. [...]

 

Changes in water availability and variability can induce migration and ignite civil conflict. Food price spikes caused by droughts can inflame latent conflicts and drive migration. Where economic growth is impacted by rain-fall, episodes of droughts and floods have generated waves of migration and statistical spikes in violence within countries.


In a globalized and connected world, such problems are impossible to quarantine. And where large inequities prevail, people move from zones of poverty to regions of prosperity which can lead to increased social tensions. 

 

This is why water management will be crucial in determining whether the world achieves the Sustainable Development Goals (SDGs) and aspirations for reducing poverty and enhancing shared prosperity. Water is the common currency which links nearly every SDG, and it will be a critical determinant of success."

 

World Bank. 2016. “High and Dry: Climate Change, Water, and the Economy.” Executive Summary. World Bank, Washington, DC. 

 

IWE Berlin, 09.02.2016

 

BfN-Naturbewusstseinsstudie: Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft

BürgerInnen wünschen naturverträgliche Landwirtschaft und Tierwohl

 

Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich strengere Regeln und Gesetze für die Landwirtschaft. Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Natur und Tierwohl nehmen. Den Einsatz von Genpflanzen lehnen die Deutschen klar ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel Ende April in vorgestellt haben. 

 

Hendricks: "Die Bürgerinnen und Bürger senden uns starke Signale im Bereich der Agrarpolitik. Die Deutschen wünschen sich eine Landwirtschaft, die naturverträglich ist und das Wohl der Tiere respektiert. Es gibt eine große gesellschaftliche Mehrheit für eine Agrarwende. Das bestärkt mich in meiner Forderung, das System der Agrarsubventionen vom Kopf auf die Füße zu stellen. Zahlungen an Landwirte soll es zukünftig nur bei einem gesellschaftlichen Mehrwert geben und nur bei konkreten Leistungen für die Natur. Was die Bevölkerung zu Recht nicht akzeptiert, sind gentechnisch veränderte Pflanzen."

 

BfN-Präsidentin Beate Jessel: "Die Naturbewusstseinsstudie zeigt eines ganz deutlich: Die Natur spielt für die Bevölkerung eine sehr wichtige Rolle und hat für die Menschen eine hohe persönliche Bedeutung. Bemerkenswert sind jedoch die Unterschiede zwischen den Generationen und zwischen der Stadt- und Landbevölkerung. So sehen junge Menschen seltener Handlungsbedarf als ältere. Großstädter messen der Natur eine geringere Wertschätzung bei als Menschen, die in kleineren Orten leben. Diese Erkenntnisse bestärken uns in unserem Ziel, uns für eine positive Mensch-Natur-Beziehung einzusetzen, insbesondere bei der jungen Bevölkerung und den Menschen in der Stadt."

 

Die aktuelle Naturbewusstseinsstudie hat zum ersten Mal detailliert die Einstellung der Deutschen zum Themenbereich Naturschutz und Landwirtschaft abgefragt. Demnach befürworten 83 Prozent der Befragten strengere Regeln und Gesetze zum Schutz der Natur in der Landwirtschaft (45 Prozent "voll und ganz"/38 Prozent "eher"). 92 Prozent wünschen sich, dass Landwirtinnen und Landwirte die Auswirkungen ihres Tuns auf die Natur beachten. 93 Prozent fordern die Beachtung des Tierwohls bei der Lebensmittelproduktion. 76 Prozent halten es für wichtig, dass der Einsatz von Genpflanzen in der Landwirtschaft verboten wird.

 

Die Naturbewusstseinsstudie enthält zudem erstmals repräsentative Daten zum Thema "Stadtnatur". 94 Prozent der Befragten sind der Meinung, Natur solle möglichst in allen Teilen der Stadt zugänglich sein. Die Daten zeigen, dass gerade einkommensschwache und ältere Menschen die Stadtnatur besonders häufig nutzen.

 

Hendricks: "Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, wollen aber die Natur nicht missen. Stadtnatur ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen Natur in der Stadt zu Fuß erreichen können. Wir wollen darum dabei helfen, die Siedlungen grüner zu machen – mit Stadtparks und Straßenbepflanzungen, aber auch durch die Begrünung von Fassaden und Dächern oder die Förderung von 'urban gardening' oder interkulturellen Gärten."

 

IWE Berlin, 05.05.2016

 

Feeding The World Without Deforestation

Study by the Institute of Social Ecology, Vienna

 

The Institute of Social Ecology, Vienna published a study, Exploring the biophysical option space for feeding the world without deforestation, in Nature Communications. The results reveal that it is possible to produce sufficient food for the world in 2050 and at the same time maintain the current forests of the world.

 

[Excerpt:] According to our analysis, human diets are the strongest determinant of the biophysical option space, stronger than yields or cropland availability. Unsurprisingly, vegan diets and diets with a low share of livestock products (for example, the VEGETARIAN variant) show the largest number of feasible scenarios, in line with other studies19, 33, 40, representing pathways that also make it possible to avoid the otherwise virulent grazing constraints and significantly reduce the option space. 

 

Other factors, such as high yields or intensive livestock systems, do not show such a strong effect on the number of feasible scenarios and do not necessarily reduce cropland demand or grazing intensity because the land-sparing effect can be annihilated by rich diets (Figs 3 and 4 and Supplementary Figs 3–6). 

 

These findings underpin the insight of other studies that stress the importance of demand-side measures for sustainability26, 27, 33, 41. A vegan or vegetarian diet is associated with only half the cropland demand, grazing intensity and overall biomass harvest of comparable meat-based human diets. Furthermore, a decreasing share of livestock products in human diets could also be associated with health benefits, particularly in the industrialized regions40, 42.

 

However, it is important to note that livestock provides many services other than food, for example, draught power, nutrient management and risk avoidance. For instance, livestock enables the use of land that cannot be used for cropping due to harsh environmental conditions and thus helps broaden society’s resource base33, 34, 43

 

By Karl-Heinz Erb, Christian Lauk, Thomas Kastner, Andreas Mayer, Michaela C. Theurl & Helmut Haberl.

 

IWE Berlin, 04.05.2016

 

Case Study Andernach

Vortrag von Lutz Kosack über essbare Städte

 

Save the Date: In einer Ringvorlesung an der Uni Bonn wird Lutz Kosack am 09. Juni 2016 (Nussallee 1, Hörsaal 1) Andernach als Beispiel einer essbaren Stadt vorstellen. 

 

Gesichter der Nachhaltigkeit schreibt: "Lutz Kosack, Jahrgang 1964, hat „Die Essbare Stadt Andernach“ maßgeblich mitinitiiert und in den letzten Jahren zu einem der größten und bekanntesten „Urban Agriculture“-Projekte ausgebaut. Obst und Gemüse mitten in der Stadt, hautnah erlebbar auf dem täglichen Weg ins Büro oder in den Kinderhort. Und das Beste: Die reifen Früchte darf jeder Bürger ernten, kostenlos. Ein Stadtgarten für alle Bürger, ein echter Bürgergarten eben.

 

Nach dem Studium der Geoökologie in Bayreuth folgten verschiedene Stationen in Ingenieurbüros und als selbständiger Landschaftsplaner. 2012 gründete er zusammen mit Heike Boomgaarden und Andreas Görner das eigene Unternehmen „Wesentlich – Büro für urbane PflanzKultur“. Mit dieser unternehmerischen Freiheit pflanzt er nun die Idee des regionalen, nachhaltigen und multifunktionalen Stadtgrüns ins Bewusstsein von Firmen, Kliniken, Schulen, Städten und Organisationen. Vor allem zeigt Lutz Kosack, wie diese zarte Pflanze so gepflegt werden kann, dass daraus eine flächendeckende urbane Landwirtschaft entsteht, die einen spürbaren Beitrag zu unserer Ernährung leistet und in unserem Alltag ästhetische, aber auch ökologische und soziale „Lebens-Mittel-Punkte“ schafft."

 

2014 wurde die Stadt Andernach für ihr Konzept „Essbare Stadt“ mit dem ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit in der Kategorie „Handeln“ ausgezeichnet. 

 

IWE Berlin, 03.05.2016

 

Greenpeace veröffentlicht TTIP-Leaks

Bisherige Befürchtungen erweisen sich als berechtigt

 

Erst wenige Tage ist es her, dass 90.000 TTIP-GenerInnen den Besuch Obamas in Hannover dazu nutzten, erneut gegen das umstrittene Freihandelsabkommen zu protestieren. Erst im Oktober vergangenen Jahres waren in Berlin sogar 150.000 Menschen auf die Straße gegangen. Ihr Widerstand richtete sich gegen intransparente Verhandlungen, von denen das Wenige, das nach außen drang, nichts Gutes versprach: vor allem Verbraucherschutz, Arbeitsrecht und Umweltstandards sollen beschnitten werden. 

 

Seit gestern ist vom großen #TTIPleak die Rede: Greenpeace übergab am 01. Mai Abschriften der bisher verhandelten 13 Vertragskapitel der Süddeutschen Zeitung, dem NDR und WDR. Dies entspricht rund der Hälfte des gesamten Abkommens. Darin finden sich u. a. Forderungen der USA nach erheblichen Zugeständnissen beim Agrarexport (Stichwort: Genfood). Außerdem möchten die USA das europäische Vorsorgeprinzip zugunsten des sogenannten Wissenschaftsprinzips schwächen. (Schon jetzt ein wesentliches Argument der Glyphosat-Debatte.) Das Wissenschaftprinzip "besagt, dass ein Produkt so lange als sicher gilt, bis das Gegenteil bewiesen ist. Europa dagegen orientiert sich am Vorsorgeprinzip. Es kann schon ein Risikoverdacht reichen, um Verbote auszusprechen." (SZ, 01.05.2015.)

 

Am 02. Mai, 11 Uhr werden Greenpeace und die re:publica die Dokumente der Öffentlichkeit vollständig zugänglich machen. Schon jetzt zeichnet es sich ab, dass die schlimmsten Befürchtungen der VerbraucherInnen und TTIP-GegnerInnen berechtigt sind.

 

IWE Berlin, 02.05.2016

 

EU verklagt Deutschland wegen Gewässerverunreinigung durch Nitrat

Grünen-Sprecher Häusling begrüßt das Vorgehen

 

Die Europäische Kommission verklagt Deutschland vor dem Gerichtshof der EU, weil die Bundesregierung es versäumt hat, strengere Maßnahmen gegen die Gewässerverunreinigung durch Nitrat zu ergreifen. Die überhöhten Mengen führen seit Längerem zu starken Wasserverunreinigungen – mit entsprechenden Folgen für die menschliche Gesundheit, die Wirtschaft und die Umwelt. 

 

Die von Deutschland zuletzt im Jahr 2012 übermittelten Zahlen sowie mehrere Berichte deutscher Behörden aus jüngster Zeit zeigen eine wachsende Nitratverunreinigung des Grundwassers und der Oberflächengewässer, einschließlich der Ostsee.

 

Trotz dieser Entwicklungen hat Deutschland keine hinreichenden Zusatzmaßnahmen getroffen, um die Nitratverunreinigung wirksam zu bekämpfen und seine einschlägigen Rechtsvorschriften entsprechend den für Nitrat geltenden EU-Vorschriften zu überarbeiten.

 

Martin Häusling, der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA und Mitglied im Umweltausschuss im Europäischen Parlament dazu: „Ich begrüße es, dass die EU-Kommission endlich das unsägliche, allein auf Verzögern und Hinhalten angelegte Spiel der Bundesregierung bei der Novellierung der Düngeverordnung unterbindet. Mit der Klage gegen Deutschland macht die Kommission unmissverständlich klar, dass die Bundesregierung viel zu wenig tut, um die Verunreinigung der Gewässer, z.B. durch Überdüngung aus der Massentierhaltung, endlich zu stoppen. Nun drohen saftige Strafzahlungen, weil Deutschland dieses akute Umweltproblem ignoriert.“

 

IWE Berlin, 29.04.2016

 

Massenkonsum: Der wahre Preis von Lebensmitteln

Anna Behrend über Trucost und einen möglichen Geldwert der Natur

 

Foto: Brandon King

Deutsche Supermärkte sind prall gefüllt mit einer großen Auswahl an heimischen und exotischen Produkten und das alles zu Preisen, von denen andere Länder träumen. Doch das Schlaraffenland funktioniert nur vor einer Kulisse, einer Art Potemkinsches Dorf, hinter denen nicht nur Lebensmittelverschwendung und Massentierhaltung gedeihen, sondern auch die weniger offensichtliche Erschöpfung essentieller Ressourcen. 

 

Bio-Erdbeeren aus Spanien im April für 1,99 Euro. Angereifte Avocados für 89 Cent das Stück - eingeflogen aus Peru, Kenia, Chile, Mexiko. Aldi wirbt mit dauerhaft reduzierten Milchprodukten, während es die Milchkrise deutscher und europäischer Betriebe kaum auf Seite 2 der Tageszeitungen schafft.

 

"Was die Banane, das Steak oder der Brotlaib kosten, bestimmen vor allem Angebot und Nachfrage, manchmal auch Subventionen, Quoten oder Spekulationen. Was nicht im Preis steckt, sind Leistungen, die der Natur bei der Herstellung abgerungen werden. Das kann zum Beispiel die Entnahme von sauberem Wasser sein oder die Nutzung von fruchtbarem Ackerland. Auch für den Ausstoß von schädlichen Chemikalien, Gasen oder luftverschmutzenden Partikeln bei der Produktion zahlen in der Regel weder der Produzent noch der Verbraucher." schreibt Anna Behrend im Spiegel-Artikel Massenkonsum: Der wahre Preis von Lebensmitteln, der zahlreiche Modellrechnungen visualisiert.

 

Ökologische und gesundheitliche Langzeitfolgen, die durch Emissionen, Bodenerosion und Wasserverbrauch entstehen, stecken in den Lebensmittelpreisen kaum oder gar nicht drin. Während in Ländern des globalen Südens bis zu 80 % des Haushaltsbudgets für Nahrungsmittel ausgegeben werden, liegt Deutschland mit 12,8 % selbst in Europa weit unterm Durchschnitt (22,6 %).1 

 

Die Firma Trucost (UK) hilft Unternehmen, Berechnungen und mathematische Modelle zu erstellen, die die Kosten für Umweltzerstörung einbeziehen. "Wir sorgen dafür, dass der Wert von natürlichen Systemen anerkannt wird", sagt Firmenchef Richard Mattison. Wirtschaftliche und ökologische Anforderungen sollen so besser aufeinander abgestimmt werden.

 

George Monbiot, Guardian-Kolumnist, Umweltaktivist und Autor des soeben erschienenen Buches How Did We Get into This Mess? Politics, Equality, Nature (London: Verso, 2016) hält dies jedoch für den falschen Weg: "Auf diese Weise wird man die Natur nicht vor den Verwüstungen der Wirtschaft schützen", kritisiert er den Ansatz. Es handele sich dabei nur eine abgewandelte Variante, Ressourcen und Umwelt weiterhin der Wirtschaft zu unterwerfen. Konsequenter wäre es seiner Meinung nach, die Natur nicht wirtschaftlich messen zu wollen: "Die Idee des natürlichen Kapitals stärke lediglich die Macht jener, die Geld haben."2

 

IWE Berlin, 27.04.2016

 

Die Agronauten: Wie regional ernährt sich Freiburg?

Studie und Veranstaltung in Freiburg

 

Die Frage „Wie regional ernährt sich Freiburg?“ ist für die Agronauten schon lange von hoher Relevanz. Um so erfreulicher, dass dieses Thema in Deutschland erstmals in einer Studie analysiert wurde – mit Beratungstätigkeit der Agronauten. Die Studie „Regionaler Konsum Freiburg“, die vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) für die Stadt Freiburg durchgeführt wurde, ist hier als Download zu erhalten. Sie untersucht wie hoch der Anteil von regionalen Ursprungs am Gesamtverbrauch der Stadt Freiburg ist. Dies war kein einfaches Unterfangen in unserem intransparenten, globalisiertem Ernährungssystem.

 

Die Ergebnisse werden am 3. Mai 2016 in Freiburg in der Kath. Akademie, Winterer Str 1, 19.00 Uhr, in einer Veranstaltung der Stadt Freiburg und den Partnern Agronauten und AgriKultur vorgestellt. Interessante Gäste von den Vereinten Nationen (Dr. Hoffmann, UNCTAD), dem Studierendenwerk Freiburg (Hr. Brogle) und der Regionalwert AG Freiburg (Hr. Hiss) werden nach dem Grusswort der Bürgermeisterin Frau Stuchlik (Stadt Freiburg) und der Vorstellung der Studie durch Frau Oehen vom FiBL die Ergebnisse analysieren. Eintritt ist frei, es gibt nach der Veranstaltung noch die Möglichkeit bei einem Glas Wein und einem regionalen Snack ins Gespräch zu kommen.

 

IWE Berlin, 26.04.2016

 

1.5°C vs 2°C Global Warming 

New study shows why half a degree matters

 

European researchers have found substantially different climate change impacts for a global warming of 1.5°C and 2°C by 2100, the two temperature limits included in the Paris climate agreement. The additional 0.5°C would mean a 10-cm-higher global sea-level rise by 2100, longer heat waves, and would result in virtually all tropical coral reefs being at risk. The research, Differential climate impacts for policy-relevant limits to global warming: the case of 1.5 °C and 2 °C, was published 21 April in Earth System Dynamics, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU), and is presented at the EGU General Assembly.

 

“We found significant differences for all the impacts we considered,” says the study’s lead author Carl Schleussner, a scientific advisor at Climate Analytics in Germany. “We analysed the climate models used in the [Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)] Fifth Assessment Report, focusing on the projected impacts at 1.5°C and 2°C warming at the regional level. We considered 11 different indicators including extreme weather events, water availability, crop yields, coral reef degradation and sea-level rise.”

 

The team, with researchers from Germany, Switzerland, Austria and the Netherlands, identified a number of hotspots around the globe where projected climate impacts at 2°C are significantly more severe than at 1.5°C. One of these is the Mediterranean region, which is already suffering from climate change-induced drying. With a global temperature increase of 1.5°C, the availability of fresh water in the region would be about 10% lower than in the late 20th century. In a 2°C world, the researchers project this reduction to double to about 20%.

 

In tropical regions, the half-a-degree difference in global temperature could have detrimental consequences for crop yields, particularly in Central America and West Africa. On average, local tropical maize and wheat yields would reduce twice as much at 2°C compared to a 1.5°C temperature increase.

 

“For heat-related extremes, the additional 0.5°C increase marks the difference between events at the upper limit of present-day natural variability and a new climate regime, particularly in tropical regions,” explains Schleussner.

 

The additional warming would also affect tropical coral reefs. Limiting warming to 1.5°C would provide a window of opportunity for some tropical coral reefs to adapt to climate change. In contrast, a 2°C temperature increase by 2100 would put virtually all of these ecosystems at risk of severe degradation due to coral bleaching.

 

Also, “Sea level rise will slow down during the 21st century only under a 1.5°C scenario,” explains Schleussner.

 

Co-author Jacob Schewe, of the Potsdam Institute for Climate Impact Research in Germany, says: “Some researchers have argued that there is little difference in climate change impacts between 1.5°C and 2°C. "We clearly show that there are significant differences in impacts between 1.5°C and 2°C.”

 

William Hare, a senior scientist and CEO at Climate Analytics who also took part in the Earth System Dynamics research, adds: “Our study shows that tropical regions – mostly developing countries that are already highly vulnerable to climate change – face the biggest rise in impacts between 1.5°C and 2°C.”

 

IWE Berlin, 25.04.2016

 

Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen

Dokumentarfilm zeigt innovative Projekte statt großer Probleme

 

In einer Zeit, in der uns täglich düstere Hiobsbotschaften von Klimakatastrophen und Ähnlichem zu lähmen scheinen, setzt der Dokumentarfilm Tomorrow auf Lösungen. Der Aktivist Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent ziehen mit ihrem Filmteam los und fragen: Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Sie sprechen mit ExpertInnen und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann. 

 

Der Film wurde mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet und avancierte in Frankreich bereits zum Doku-Liebling 2016. Am 29. April feiert der Film seine Berlin-Premiere im City Kino Wedding in Anwesenheit des Filmemachers und Aktivisten Cyril Dion. 

 

Auf der Homepage zum Film finden sich neben Kinodaten und Trailer auch eine Übersicht der AktivistInnen und ExpertInnen des Films sowie ein Blog zum Thema Landwirtschaft, der die Top 5 der lokalen Lösungen für eine bessere Ernährung in Deutschland vorstellt.

 

IWE Berlin, 21.04.2016

 

PROteINSECT's Final Conference

Research on insects as a sustainable source of protein for animal feed

 

not to be picky but...

PROteINSECT is an EU funded FP7 project enabling the exploitation of insects as a sustainable source of protein for animal feed. Currently more than 80% of the protein requirements for livestock rearing in the European Union is imported from non-EU countries. 

 

The project brought together expertise from China, Africa and Europe to encourage and enable the adoption of fly larvae protein into animal feed around the world. 

 

The project's research focuses on five key areas in order to evaluate insects as a novel source of protein for animal feed and wants to ensure that methodologies are sustainable and economically viable.

  • The development and optimization of fly larvae production methods for use in both developed and developing countries at small and large scale.
  • Determination of safety and quality criteria for insect protein products.
  • Evaluation of processing methodologies and the evaluation of crude and refined insect protein extracts in fish, chicken and pig feeding trials.
  • The determination of the optimal design of insect-based animal feed production systems utilising the results of a comprehensive life cycle analysis.
  • To build a pro-insect platform in Europe to encourage adoption of sustainable production technologies to include examination of the regulatory framework.

 

April 27, 2016, the project's final (and sold out) conference will take place in Brussels. PROteINSECT will present its international work, findings and results to demonstrate and share the knowledge it has generated to enabling the exploitation of insects as a sustainable source of protein.

 

We are expecting the results with a great deal of curiosity. Especially since this project is funded under the premise that a huge amount of livestock will need to be fed in the future. But unsustainable sources of animal feed are not the only problem when it comes to present and growing meat consumption. (The project also aimed to research on insects as protein source for human nutrition in the long run but so far has focused on animal feed.)

 

Further readings:

 

IWE Berlin, 19.04.2016

 

Zu gut für die Tonne!

Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

 

Am Mittwoch, 13.04. wurde zum ersten Mal der Zu gut für die Tonne! – Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung an fünf herausragende Projekte vergeben.

 

Bundesernährungsminister Christian Schmidt: "Mein Ziel ist es, bis 2030 die Nahrungsmittelverschwendung zu halbieren – so wie es die Vereinten Nationen in der Agenda 2030 beschlossen haben. Das ist ein ambitioniertes Ziel. Aus diesem Grund brauchen wir innovative Ideen – in Produktion und Vermarktung, in Handel und Gastronomie – und wir brauchen das Engagement jedes Einzelnen. Deshalb vergebe ich in diesem Jahr erstmals den Zu gut für die Tonne! - Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung.

 

Es geht darum, gute Ideen auszuzeichnen und mehr Verantwortungsbewusstsein in der gesamten Gesellschaft zu schaffen. Das Interesse und die große Zahl der Bewerbungen zeigen, dass es richtig ist, den Preis künftig jährlich auszuschreiben. Auf politischer Ebene werde ich unsere erfolgreiche Initiative gegen Lebensmittelverschwendung, Zu gut für die Tonne!, zu einer nationalen Reduktionsstrategie ausbauen, die alle Akteure der Wertschöpfungskette einbezieht."

 

Ausführliche Informationen zu den Gewinnern und den elf weiteren nominierten Projekten hier. Während das BMEL ein wichtiges Signal gibt, droht allerdings in Berlin weiterhin vielen Fair-Teilern das Aus.

 

IWE Berlin, 15.04.2016

 

The Land For Our Food

A Road Movie Produced by The Access to Land Partnership

 

The Land For Our Food is a 34 minutes documentary movie produced by the Access to Land network and directed by Julio Molina. The video takes us on the journey of Gavin Bridger, a grower from the Community Supported Agriculture project of Farnham Local Food in England, through various European countries in his quest of accessing land for agroecological farming. The Farnham community food project is actually in search of land and Gavin discovers that this is by far an isolated problem! All over Europe the difficulty to find suitable and affordable land is posing a great barrier to the development of sustainable and often small-scale agriculture. His mentor, Rachel Harries from the Soil Association, links Gavin up to the Access to Land network and the journey is on its way.

 

This road-movie documentary gives us insights into the contexts and approaches of civil society initiatives from various countries in Europe regarding access to land: England, France, Spain, Italy and Romania. Gavin meets some of the initiatives from the Access to Land network, and also meets farmers and journalist George Monbiot to better understand the scope and historical roots of access to land issues. This documentary provides a very concrete introduction to access to land issues in Europe and captures a range of practical experiences in a unique way!

 

(German subtitles coming in June./Ab Juni auch mit deutschen Untertiteln.)

 

IWE Berlin, 14.04.2016

 

Die Ernährungswende oder das Politische im Essen

Gastbeitrag von Wilfried Bommert in N21

 

"Spätestens seit 2008, seit der ersten Welternährungskrise in diesem Jahrhundert, sollten wir wissen, dass das zentrale Versprechen der Agrar- und Ernährungsindustrie unser Essen sei sicher, nicht mehr stimmt. Die Zivilgesellschaft muss sich selbst um ihre Ernährungssicherheit kümmern und ihre Nahrungskette im Lokalen neu organisieren. Seither setzt sich die Überzeugung durch, dass zukunftsfähige Ernährung Teil der Stadtpolitik werden muss, genauso wie Verkehr, Schule, Erholung und Gesundheit. Wie Wasser oder saubere Luft gehört sichere und gesunde Ernährung zur Alltagsfürsorge und damit zur Basis jeder kommunalen Verantwortung. [...]"

 

Wilfried Bommert zeigt hier in zwei Artikeln Bemühungen und Erfolge von zivilgesellschaftlichen Initiativen auf, die sich ihre ‪‎Ernährungssouveränität‬ zurück erobern und was dies politisch, wirtschaftlich und ökologisch bedeutet. Er dokumentiert u. a. die Aktivitäten der Inititativen Taste of Heimat, NAHhaft, der Ernährungsräte Köln und (in Gründung) Berlin.

 

Teil 1 des Artikels Die Ernährungswende oder das Politische im Essen
Teil 2 des Artikels Die Ernährungswende oder das Politische im Essen

 

IWE Berlin, 13.04.2016

 

Ältere Archiv-Meldungen finden Sie in der linken Spalte dieser Seite. bzw. in den Archiven der Vorjahre 2015 und 2014.

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1. Auflage 2016
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Kann das derzeitige Modell der Land- und Ernährungswirtschaft die Zukunft sichern?
Vor welchen Aufgaben stehen die Agrar- und Ernährungs-wissenschaften im 21. Jahrhundert?

Welche Forschung sollte vorrangig gefördert werden?
 
Mehr im Positionspapier des IWE 7/2014

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