Ernährungswende erfordert Forschungswende

  • Kann das derzeitige Modell der Land- und Ernährungswirtschaft die Zukunft sichern?
  • ​Vor welchen Aufgaben stehen die Agrar- und Ernährungs-Wissenschaften im 21. Jahrhundert?
  • Welche Forschung sollte vorrangig gefördert werden?

 

Das sind die zentralen Fragen, denen sich das Positionspapier des Instituts für Welternährung IWE widmet.

In seiner Analyse kommt das IWE zu dem Schluß, dass die Mittel der Forschungsförderung, auch der öffentlichen, zurzeit überwiegend in den weiteren Ausbau der industriellen Landwirtschaft und der hoch verarbeitenden Ernährungsindustrie mit ihren High-Input-Systemen fließen. Sie gilt bei Politik und Wirtschaft nach wie vor als Modell für die Zukunft.

Dadurch entstehen jedoch schwerwiegende Leerstellen. Die Chancen und Möglichkeiten der bäuerlichen Landwirtschaft, die mit Low-Input- Systemen wirtschaftet, sind kaum erforscht.Die zunehmende Verstädterung der Welt erfährt so gut wie keine Beachtung. Die wachsenden Unsicherheiten durch Klimawandel und zunehmende Ressourcenknappheit spiegeln sich in den Forschungsprioritäten nicht wider.
Darüber hinaus ist die Forschung zum Ernährungsverhalten und seiner Veränderung in Richtung Nachhaltigkeit und Gesundheit in Deutschland unterentwickelt.
 
Die Pfadblindheit in großen Teilen der gegenwärtigen Agrar- und Ernährungsforschung verschlechtere die Perspektive für die Ernährung der zukünftig 9-10 Milliarden Menschen auf der Welt. Deshalb fordert das IWE eine Neuausrichtung, eine Ernährungswende, die durch eine Wende in der Forschung begleitet werden muss.

 

Positionspapier des IWE 8/2014 (bitte gedulden Sie sich einen Moment bis das PDF geladen ist):

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Kann das derzeitige Modell der Land- und Ernährungswirtschaft die Zukunft sichern?
Vor welchen Aufgaben stehen die Agrar- und Ernährungs-wissenschaften im 21. Jahrhundert?

Welche Forschung sollte vorrangig gefördert werden?
 
Mehr im Positionspapier des IWE 7/2014

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